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Partnervermittlung mit Herz

 

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Partnervermittlung mit Herz

Die Verkupplerin (St. Galler Tagblatt)

St. Galler Tagblatt (6. August 2013)

Warum tun Sie das eigentlich? Andrea Klausberger unterrichtet Single-Berater und vermittelt selbst seit 17 Jahren einsame Herzen. Als einzige Partnervermittlerin sucht sie auch für Menschen mit Behinderung einen Partner. Erika Pál

Frau Klausberger, sind Sie selbst noch Single?
Andrea Klausberger: Nein, ich bin in einer festen Partnerschaft.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, eine Partnervermittlung zu eröffnen?
Klausberger: Ich war vor 17 Jahren lange selbst auf Partnersuche und dachte mir, dass es doch möglich sein muss, die ganze Sache effektiver anzugehen. Daher probierte ich eine Partnervermittlung aus und wurde total enttäuscht. Es war mir einfach zu wenig seriös.

Daraufhin haben Sie ihre eigene Partnervermittlung gegründet?
Klausberger: Nicht ganz, ich war damals noch in der Erwachsenenbildung tätig. Zunächst machte ich das nur hobbymässig, doch mit der Zeit stieg die Nachfrage, und ich wagte den Schritt in die Selbständigkeit.

 

Weshalb kommt man zu Ihnen und versucht es nicht im Internet?
Klausberger: Die meisten meiner Kunden haben es anfänglich im Internet versucht. Doch im Netz ist es viel schwieriger, eine seriöse Anzeige zu finden. Man ist mit den vielen Angeboten überfordert. Bei mir wissen die Kunden, dass ich mit jedem einzelnen Gespräche führe. Ich möchte den Menschen verstehen. Nur so kann ich auch das passende Gegenstück für ihn bestimmen.

Sie vermitteln Hetero- und Homosexuelle sowie Menschen mit einer Behinderung. Warum tun Sie das eigentlich?
Klausberger: Ich finde, die Liebe ist das Wichtigste im Leben. Egal wie arm, wie alt oder wie hübsch jemand ist. Wenn man geliebt wird und Liebe geben kann, ist es das Wertvollste, was wir erfahren können. Klar, ich mache in meinem Beruf auch Leute unglücklich, wenn ich für sie nicht den passenden Partner finde. Aber so ist leider das Leben. Wenn man sich auf die Liebe einlässt, hat man keine Garantie für das Glück.

Ihre Agentur ist die einzige in der Schweiz, die auch Menschen mit einer Behinderung vermittelt. Wie kam es dazu?
Klausberger: Mit dem Beginn der Partnervermittlung habe ich über diese Thematik eine Marktforschung gemacht. Das Resultat hat mich total schockiert. Es gab keine einzige solche Partnervermittlung. Als ich mich erkundigte, wurde mir gesagt, dass diese Menschen schon selbst jemanden finden würden. Aber wenn wir ehrlich sind, die Partnerfindung für nichtbehinderte Singles ist schon schwierig genug.

Wer sind Ihre Kunden?
Klausberger: Sie und ich. Ob Normalverdiener, Mittelschicht oder reich und prominent. Das gilt auch fürs Alter. Doch den jungen Menschen sage ich, dass sie rausgehen sollen, sich amüsieren und so Leute kennenlernen sollen. Die kommen viel leichter in Kontakt mit ihren Mitmenschen.

Und ältere Menschen nicht?
Klausberger: Reifere Personen sind schon etwas festgefahren, die haben eine ganz klare Vorstellung von dem, was sie suchen. Ab dem Pensionsalter ändert sich das dann wieder. Männer ab 65 vermittle ich interessanterweise wie warme Weggli.

Weshalb das?
Klausberger: Ehrlich gesagt kann ich mir das auch nicht erklären. Aber ich denke, dass diese Männer eine Sicherheit ausstrahlen. Man geht automatisch davon aus, dass sie schon gereift sind, viel gesehen haben und nun viel Zeit für den Partner aufbringen möchten. Das sind alles sehr gern gesehene Eigenschaften.

Gibt es auch richtig schwer vermittelbare Singles?
Klausberger: Auch das gibt es, ja. Und zwar solche, die durch einen Partner eigene Probleme lösen möchten. Zum Beispiel: «Wenn ich erst einmal einen Partner habe, höre ich auf zu rauchen» oder «Wenn ich einen Partner habe, kann ich bestimmt abnehmen». Oder Menschen, die Anforderungen an das Gegenüber stellen, die sie selber nicht erfüllen können: «Ich habe bereits Kinder, also sollte meine Partnerin besser keine Kinder haben. Und dann das Thema Alter: Jemand sagt bei einem Partnervorschlag ab, weil das Alter um zwei Jahre nicht im gewünschten Bereich ist. Das ist schwierig und manchmal schwer nachvollziehbar.

Wie gehen Sie dann vor?
Klausberger: Ich mache solche Menschen beim Gespräch auf die Problematik aufmerksam. Die einen finden es okay und versuchen die Kriterien anzupassen. Die anderen beharren darauf und gehen das Risiko ein, niemanden zu finden. Natürlich bin ich am Schluss schuld daran, aber an solche Reaktionen muss man sich gewöhnen. Das ist mein Job.

Haben Sie nach einer erfolgreichen Vermittlung noch Kontakt zu den Paaren?
Klausberger: Nein. Ich kriege zwar oft Dankeskarten oder Fotos von Hochzeiten und Babies, was ich sehr schätze, doch wenn sich zwei Menschen gefunden haben, ist meine Arbeit getan.

Sie bilden ja Ihre eigene Konkurrenz aus. Weshalb tun Sie das?
Klausberger: Es gibt leider so viele schwarze Schafe in diesem ganzen Partnervermittlungsteich, die die Menschen abzocken oder schlicht und einfach nicht professionell genug arbeiten. Das führt zu einem schlechten Bild der Partnervermittlung, wo es doch sowieso schon ein heikles Thema ist. Aber Partnervermittlung funktioniert, wenn man es nur richtig macht.

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